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Dorfkirche Dobberzin

Die Kirche ist ein frühgotischer rechteckiger Feldstein-
bau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Eher unge-
wöhnlich für uckermärkische Dorfkirchen aus dieser Zeit
ist das Rundfenster über dem Portal in der Westfassade.

Über dem Westgiebel erhebt sich seit 1827 ein bretter-
verkleideter Dachturm.

Die Kirchenglocke haben die Stettiner Glockengießer
C. Voß & Sohn im Jahre 1885 gegossen.

Im Innern der Kirche ist der wegen seiner aufwendigen
Schnitzereien wunderschöne Kanzelaltar besonders
sehenswert. Der von Heinrich Bernhard Hattenkeres
aus Mohrin/Neumark angefertigte Kanzelaltar zählt noch
heute zu den schönsten und wertvollsten in der Ucker-
mark. Naive figürliche Darstellungen zieren das
älteste Ausstattungsstück, das Fragment einer Taufe
aus dem 13.Jahrhundert.

 

 

 












Ein interessantes Detail ist der Rautenstein an der
Südwestecke der Kirche. Die Oberfläche eines der
Ecksteine ist so bearbeitet worden, dass glatte und
rauhe Flächen ein rautenartiges Muster ergeben.
Historiker deuten solche künstlerisch bearbeiteten
Steine als Markenzeichen.

Nach einem Brand im Jahre 1678 erfolgte von 1727 bis
1728 der komplette Wiederaufbau der Kirche.
Weitere aufwändige Sanierungsarbeiten erfolgten in
den Jahren 1960 und 1992 bis 1998.